Bussen für Airbnb und Homeaway

Barcelona

Barcelona büsst Airbnb und Homeaway

 

Als eines der grössten Tourismusmagnete Europas hat die Stadt der illegalen Vermietung von Wohnungen an Touristen den Kampf angesagt. Über die Wohnungsvermittlerportale Airbnb und Homeaway wurde jeweils ein Bussgeld in der Höhe von 600‘000 Euro verhängt.

 

 


Barcelona gegen Wohnungsvermittlungsportale

Triumpbogen Barcelona

Nachdem immer mehr Besitzer von Wohnungen im Zentrum von Barcelona dazu übergegangen sind ihre Mietwohnungen zu weit lukrativeren Konditionen als Ferienwohnungen über Portale an Touristen zu vermieten ist es für Einheimische fast unmöglich geworden eine solche Wohnung zu einem annehmbaren Preis zu finden.

Nach einer Studie sind die Mieten alleine in den letzten drei Jahren um 33 Prozent gestiegen.

 

Die seit einem Jahr im Amt währende 42-Jährige Bürgermeisterin Ada Colau hat nun diesem Wildwuchs den Kampf angesagt.

 

Ein mehrköpfiges Team der Stadtverwaltung überprüft die Webseiten der Vermietungsportale auf unlizenzierte Wohnungen in ihrem Angebot, organisiert Ortsbegehungen und verhängt auch an Wohnungsbesitzer Bussen von bis zu 30‘000 Euro.

Inzwischen wurden schon über 700 Wohnungen gesperrt.

 

Doch nicht nur Barcelona und deren Einheimische, deren lizenzierte Vermieter (wie zum Beispiel alle korrekt Abgaben zahlenden Hoteliers) haben unter diesem Internet- Wildwuchs zu leiden. Auch Städte wie Venedig, Berlin und Paris haben Probleme mit den Sharing-Plattformen und beginnen sich nun endlich dagegen zu wehren.

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