Griechische Inseln - Flüchtlingskriese

Schwimmwesten und gestrandete Boote am Strand von Lesbos
fotos:dpa

 

Touristen fürchten das Flüchtlingschaos

 

Während einzelne Inseln einen richtigen Boom erleben leiden andere wiederum auf Grund von Medienberichten oft völlig zu Unrecht unter der grossen Anzahl an gestrandeten Flüchtlingen.

Griechische Inseln leiden unter der Flüchtlingskriese

Derweil Inseln wie Santorin im Süden der Kykladen sogar überlegen wie sie den Ansturm von Tagestouristen begrenzen können, leiden andere in der Ostägäis unter den abschreckenden Fernsehbildern, welche Massen von erschöpften Flüchtlingen an deren Strände zeigen.

 

Vor allem die Inseln Leros, Samos, Chios, Kos und Lesbos sind von diesem Image betroffen.

Auf Lesbos zum Beispiel sind die Buchungen bereits um 90 Prozent zurückgegangen. Auf Samos wird ein Minus von etwa 40 Prozent verzeichnet.

Die Ägäis

Die Verantwortlichen aus Tourismus und Behörde der Betroffenen Inseln machen alles was möglich ist um wieder Normalität in ihren Ferien-Destinationen herzustellen.

Bilder von verängstigten Flüchtlingen, Bergen von orangen Schwimmwesten und kaputten Schlauchboten am Strand gehören der Vergangenheit an.

Berge von orangen Schwimmwesten

Inzwischen hat der Strom an Flüchtlingen merklich abgenommen und man hat gelernt sich besser zu organisieren. Zurzeit halten sich in Samos nur etwa tausend Flüchtlinge auf und diese werden regelmässig mit Fähren auf das Festland gebracht.

Ebenso funktioniert die kurzfristige Unterbringung der Leute und das Sauber halten der Küste mehr oder weniger einwandfrei.

Strand von Lesbos

Die Urlauber, welche sich in diesem Jahr trotzdem für einen Aufenthalt auf den geplagten Inseln entscheiden, werden sicher von günstigen Angeboten profitieren können.

Von den Flüchtlingen selbst werden sie wahrscheinlich wenig zu sehen und zu spüren bekomme. Dafür werden sie aber Orte unterstützen, welche sich eben erst von der grossen Kriese in Griechenland wieder zu erholen versuchen.

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